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26.01.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Rettungsschirm XXL kommt auf uns zu

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Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde hat das „Nein“ Angela Merkels zu einer Erweiterung des Rettungsschirms ESM während eines Treffens in Berlin bröckeln lassen.

Lagarde forderte vor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik eine finanzielle „Brandschutzmauer“ für Spanien und Italien – die wiederum der deutsche Steuerzahler schultern muß. Sie machte darauf aufmerksam, daß beide Länder angesichts der massiv steigenden Zinskosten in eine Zahlungskrise zu rutschen drohen. Das bisher beschlossene Kreditvolumen in Höhe von 500 Milliarden Euro müsse vergrößert werden. Italien fordert bereits die Verdopplung des Rettungsschirms auf eine Billion Euro. Als größter Geldgeber müsste Deutschland wie immer die Hauptlast einer solchen Aufstockung tragen.

Sowohl Merkel als auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wollen eine Erhöhung des Rettungsschirms nicht mehr ausschließen. Sie würden nach eigener Aussage alles tun, um den Euro zu retten.

Neben der Aufstockung des ESM fordert Lagarde die Einrichtung von Eurobonds, also gemeinsamen EU-Staatsanleihen, und eines europäischen Schuldentilgungsfonds, der zur weiteren Vergemeinschaftung der europäischen Schulden, einer noch größeren Belastung des deutschen Steuerzahlers und zu europaweit steigenden Zinsen führen würde. Auch kündigt Lagarde mit blumigen Worten an, daß die Hilfszahlungen demnächst auch den nichteuropäischen Raum betreffen werden. Ihrer Ansicht nach bedürfe auch der IWF einer Aufstockung, um „Unbeteiligte“ vor einer Ansteckung durch die Euro-Krise zu bewahren. Auch die Kredithilfen des IWF, von den Mitgliedsländern finanziert, sollen nach Lagarde um 500 Milliarden Euro aufgestockt werden. Ferner sieht sie die Europäische Zentralbank (EZB) in der Pflicht, weiterhin Banken und Pleitestaaten zu stabilisieren. Das kommt niemand anderem teuer zu stehen als den gebeutelten Steuerzahlern.

Sollten derart weit reichende Zahlungen der Melkkühe, hier vor allem Deutschland, nicht erfolgen, drohe nach Auffassung von Lagarde eine Weltwirtschaftskrise wie 1930.


Daß diese drohende Weltwirtschaftskrise aber durch falsche Politik hausgemacht ist, erwähnt sie mit keiner Silbe. Der Widersinn des globalen Finanzkapitalismus, daß sich Staaten zu überhöhten Zinsen Geld leihen müssen, um damit schon mit horrenden Zinsen belastete Schulden zurückzuzahlen, ist die Ursache der Wirtschafts- und Finanzkrise. Private Geldgeber haben sich die Staaten zu ihrer Beute gemacht und diktieren nun deren Politik.

Nur ein Ausstieg aus diesem globalen Monopoly, in dem die Staaten nur noch Figuren gieriger Kasinokapitalisten sind und eine Besinnung auf regionale und nationale Wirtschaftskreisläufe können den Ausweg aus der Krise mit sich bringen. Anderenfalls erdrücken uns die Schulden europäischer Pleitestaaten und der eigene auf zwei Billionen Euro angehäufte Schuldenberg.

Die NPD fordert eine Abkehr von der europäischen Rettungspolitik
und die Rückkehr zur eigenen Währungssouveränität. Nur eine eigene nationale Währung mit einer selbstbestimmten Volkswirtschaft kann Stabilität und Sicherheit bewirken. Ein „Weiter so!“ mit der europäischen Transfer- und Haftungsunion würde die US-amerikanischen Wissenschaftler des Peterson Institute in Washington bestätigen, die errechneten, daß der Schirm zur Rettung der europäischen Pleitestaaten auf 5000 Milliarden Euro erhöht werden müsse.

Ronny Zasowk

Quelle: www.npd.de

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Mahnwache Pforzheim
Donnerstag 23.02.2012 Mahnwache Pforzheim Donnerstag 23.02.2012 Seit 1992, gedenkt der FHD-Pforzheim der Toten des alliierten Kriegsverbrechens auf die Stadt Pforzheim. Jahrelang war die Mahnwache für die Gewerkschaften und für die gescheiterte lokale Politprominenz unintressant und verlief deshalb immer würdevoll ab. Die Mahnwache konnte also noch bis ins Jahr 2001 in stiller Trauer abgehalten werden, bis sich dann, aus bekannten Gründen, einige „verhinderte Widerstandskämpfer„ dazu berufen fühlten, dagegen anzugehen und versuchten die Mahnwache zu verhindern. Kleine Bemerkung am Rande: Gewerkschaftler sollten sich lieber um den Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen kümmern, doch da sie dazu offensichtlich zu unfähig sind, müssen sie, wie in diesem Fall, den K(r)ampf gegen Rechts aufnehmen und unbescholtene Bürger als „Naziterroristen„ verunglimpfen, um unter anderem von ihrem eigenen (politischen) Versagen abzulenken. In den zurückliegenden Jahren waren manche Stadtteile am 23. Februar überfüllt mit Polizisten und fehlgeleiteten Jugendlichen. Diese wurden von den „verhinderten Widerstandskämpfern„ aus ganz Baden-Württemberg angekarrt und schon Wochen zuvor aufgestachelt. Wenn man nun eine Bilanz der rotfaschistischen Aktionen zieht, so sind diese unter anderem Sachschäden, die immer gerne von der Presse verharmlost wurden bzw. werden. Gebracht hatte aber ihnen ihre glorreiche Aktion überhaupt nichts, eher im Gegenteil, die Mahnwache wurde, Dank den „verhinderten Widerstandskämpfern„, über die Landesgrenzen bekannt. Innerhalb von wenigen Jahren konnten wir unsere Teilnehmerzahlen fast verdoppeln, so dass wir am 23.Februar 2007 (Rosenmontag) 130 Teilnehmer hatten, im Jahre 2008 brachten wir es sogar auf 200 Teilnehmer. Wir hoffen auch dieses Jahr auf ein würdiges Gedenken für unsere Toten Kameraden und Zivilisten. Quelle: http://www.fhd-pforzheim.de/


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