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21.02.2012

Lesezeit: etwa 4 Minuten

NaSo Ried: Die Demonstration in Worms und die Lüge der Blockaden

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Am Sonnabend den 18.02.2012 fanden sich nationale Sozialisten aus dem hessischen Ried und der Bergstraße in Biblis ein, um von hier aus gemeinsam zu dem geplanten Trauermarsch in Worms zu reisen. Schon in Biblis zeichnete es sich ab, dass die Situation in Worms äußerst heikel werden würde, denn schon hier wurden die Aktivisten von einer Vielzahl von Einsatzkräften der Polizei bedrängt. Als wir den Zug in Biblis für zwei Minuten aufhalten wollten, weil wir noch auf Aktivisten aus der Rhein-Main-Region warteten, reagierten die eingesetzten Polizisten übertrieben Handgreiflich. Mit von der Partie waren, wie so oft auch, die beiden Staatsschützer der Polizeidirektion Südhessen, Ina G. und David K., die sich schon in der Vergangenheit durch ihr fragwürdiges Verhalten im Umgang mit nationalen Sozialisten und durch nachlässige Ermittlungsarbeit gegenüber Antifaschisten auszeichneten. Durch das Abtasten und der willkürlichen Aufnahme der Personalien der Anreisenden, wurde der Besuch einer gerichtlich genehmigten Demonstration wiederholt kriminalisiert.

In Worms angekommen, wurden die Aktivisten von Angehörigen der massiv anwesenden Polizeieinheiten empfangen und von diesen zum Treffpunkt gebracht, dort angekommen, ergab sich genug Gelegenheit um sich mit Aktivisten der anderen Regionen aus zu tauschen. Was in Biblis seitens der Behörden begann, setzte sich in Worms fort, als die Polizisten sich weigerten, Gegendemonstranten zu entfernen, die sich mit Masken unkenntlich gemacht hatten und somit gegen das Versammlungsgesetz verstießen. Von vornherein versuchte Einsatzleitung unsere Wegstrecke mit dem herbeireden von Gegendemonstranten zu beschneiden. Aktivisten im Stadtgebiet und nahe der Demoroute konnten das massive Auftreten von Linksextremisten allerdings nicht bestätigen. Auch wurde von einer linken Spontandemo berichtet, die 200 Personen umfassen sollte, welche sich im nachhinein als Gruppe von ca. 40 Personen heraus stellte, die teils vermummt mit einem Banner der Verdi-Jugend durch das Stadtgebiet zog. Warum sich Anhänger einer Gewerkschaft vermummen ist für uns im Übrigen nicht nachvollziehbar.

Die Aktivisten aus Hessen sammelten sich hinter einem Banner mit dem Titel “Freiräume erkämpfen”, das darauf aufmerksam machen soll, dass nicht nur Orte oder Räume Freiräume darstellen, sondern eben auch Veranstaltungen.

Als nach einer längeren Wartezeit und dem Halten einiger Redebeiträge endlich die Route frei gegeben wurde, marschierte die ca. 150-200 Personen starke Gruppe ruhig und diszipliniert los zum Kirchplatz, dem Klang der Trommeln mischten sich kurz vor erreichen des geplanten Kundgebungsortes die Klänge der Kirchglocken unter, was dem Trauermarsch noch einiges an Würde verlieh, was wohl nicht im Sinne des Pfarrers war, der sie läuten ließ. Allerdings wurde es recht schnell schon lästig, als die Kundgebung durch das Geläute massiv gestört wurde. Den Aufforderungen an die Polizei, unser Recht auf Redefreiheit um zu setzen, kam die Polizei nicht nach, woraufhin sich die Versammlung offiziell auflöste und die ehemaligen Versammlungsteilnehmer den Weg zum Bahnhof antreten wollten. Auch an dieser Stelle zeigte sich die hässliche Fratze der Demokraten und ihrer bewaffneten Beschützer zum wiederholten male an diesem Tag.

Die Teilnehmer der ehemaligen Demonstration wurden von der Polizei unter Einsatz von Gewalt an der Abreise gehindert, woraufhin es zu Rangeleien mit den “Ordnungshütern” kam, da diese grundlos unter Einsatz des Schlagstocks Gewalt aus übten. Spontan wurde sich zu einem Aufmarsch formiert, die die Polizisten lautstark vor sich her trieb. Kurz vor dem Bahnhof kam es wieder zu Gewaltexzessen seitens der Einsatzkräfte, hierbei wurde gezielt auf junge Frauen eingeschlagen und es wurden willkürlich Aktivisten aus der Demonstration gezogen. Ein Polizist, der einer am Boden liegenden Frau mit seinen Einsatzstiefeln in das Gesicht trat, wurde aufgefordert seine Dienstnummer heraus zu geben, woraufhin er gedeckt durch seine Kollegen die Flucht über die Absperrungen antrat. Hierbei haben sich mehrere Beamte der Strafvereitelung und der Körperverletzung im Amt schuldig gemacht,weshalb unserer Seits im Laufe der Woche voraussichtlich Strafanzeigen gestellt werden.

Erfreulicherweise verhielten sich die Aktivisten sehr solidarisch und verweigerten die Abreise bis zur Freilassung ihrer Kameraden, welche alsbald erfolgte.

Unser Fazit des 18.02.2012 ist folgendes: Der Staat hat wieder einmal gezeigt, dass er es nicht würdig ist, sich einer vermeintlichen Meinungsfreiheit zu rühmen. Wer sich nicht an seine eigenen Regeln halten kann, kann das nicht ewig vor den Augen des Volkes verbergen und wird deshalb auch stets gestraft werden. Zu den Blockaden und der “Kraftvollen, antifaschistischen Demonstration” durch die Innenstadt bleibt uns nur zu sagen, dass es nicht deren Verdienst war, dass unser Recht auf Versammlungsfreiheit so ein schnelles Ende nahm. Es war ausschließlich die Schuld der Einsatzkräfte und damit des Systems, dass auch die Aktivisten der Gegenseite vermeintlich so hassen. Wir werden einen Teufel tun und jammern, denn das würde bedeuten, dass wir zu einem Teil des Systems werden, das nur vorgeschoben freiheitlich ist. Wir kennen dieses System und sein billiges Theater und jedes mal, wenn sich dieses Theater als solches offenbart, ist dies ein Sieg für uns.

Worms hat eindeutig gezeigt, dass unsere Feinde schwächeln, sie haben Angst und verleugnen ihre eigenen Grundsätze, lasst uns sie weiter festnageln, auf dass sie bald endgültig die Maske fallen lassen!

Nationaler Sozialismus oder Untergang!

Quelle: Nationale Sozialisten Ried

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