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07.08.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Molaus Märchenstunde

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Vom Verfassungsschutz betreuter „Aussteiger“ konstruiert „illegale Parteienfinanzierung“ der sächsischen NPD-Landtagsfraktion

Zur Erhöhung seines Marktwertes als „Aussteiger“ hat Andreas Molau, der jahrelange Wanderer zwischen verschiedenen „rechten“ Parteien und Organisationen Deutschlands, nun dem „Focus“ eine alte Lügengeschichte frisch aufgetischt.

Gegenüber dem Magazin behauptet er dreist, die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag habe Fraktionsmittel für die Parteiarbeit verwendet. So weit, so falsch! Seit dem Landtagseinzug der NPD 2004 haben interessierte Medien und der politische Gegner diesen Vorwurf immer wieder erhoben. Einer Überprüfung durch den zuständigen Sächsischen Rechnungshof hielten diese Behauptungen nie stand. Molau erklärte jetzt gegenüber dem „Focus“, er sei ab 2004 nur „pro forma“ bei der Landtagsfraktion angestellt gewesen und habe sich „als Redakteur der Parteizeitung widmen dürfen“.

Tatsache ist, daß Andreas Molau ab November 2004 als Parlamentarischer Berater der NPD-Fraktion für die Schul- und Hochschulpolitik fungierte und dafür seine Tätigkeit als Waldorf-Lehrer aufgab. In dieser fachbezogenen Tätigkeit arbeitete Molau den Abgeordneten mit schul- und hochschulpolitischen Reden zu, verfaßte Kleine Anfragen und Presseerklärungen und analysierte die bildungspolitische Lage in Sachsen.

Molau war von November 2004 bis Januar 2006 auf der Basis einer 15-Stunden-Arbeitswoche bei der NPD-Fraktion beschäftigt und hatte somit genügend Zeit, anderen Tätigkeiten nachzugehen, darunter auch bei der „Deutschen Stimme“, wo er nach Kenntnis der Fraktion ebenfalls ein Gehalt bezog. Er war zu keinem Zeitpunkt Vollzeitbeschäftigter der Fraktion und durfte seine parlamentarische Zuarbeit weitgehend von zuhause erledigen, da man auf seine familiäre Situation Rücksicht nehmen wollte.

Daß Andreas Molau nun dem affärengeschüttelten „Verfassungsschutz“ und Tendenzmedien Räuberpistolen über die NPD und ihre Landtagsfraktionen anbietet, folgt dem altbekannten Drehbuch von wichtigtuerischen „Aussteigern“. Für eine vom „Verfassungsschutz“ vermittelte neue Lehrerstelle – vorzugsweise für sogenannte Migranten – scheint Molau nun zu jeder Desinformation bereit zu sein. Zu NPD-Zeiten forderte er – gerade in seiner Eigenschaft als Pädagoge – die getrennte Unterrichtung von deutschen und nicht-deutschen Kindern. Dem „Focus“ sagte er nun, im Rahmen eines verqueren „Wiedergutmachungsprogramms“ fortan Deutschkurse für Ausländerkinder geben zu wollen.

Falls Herr Molau glaubt, zu Unrecht von der NPD-Fraktion bezahlt worden zu sein, steht es ihm frei, sein damaliges Gehalt an die sächsische Landeskasse zurückzuzahlen.

Dresden, 06.08.2012

Thorsten Thomsen
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Quelle: http://www.npd-fraktion-sachsen.de

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