01.01.2009
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Deutsche schauen pessimistisch in das neue Jahr
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Zur Hauptseite wechselnFinanzkrise und düstere Konjunkturprognosen wirken sich negativ auf die Stimmung der Deutschen aus. Eine heute veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach belegt diesen Trend. Demnach würden nur 34 Prozent der Deutschen positiv in das kommende Jahr schauen. 28 Prozent der Befragten gaben an, daß sie für das kommende Jahr Schlimmstes befürchten. Weitere 30 Prozent des Volkes sehen äußerst skeptisch in das kommende Jahr. Zum Jahreswechsel 2007/2008 war noch jeder Zweite optimistisch gewesen.
Den etablierten Parteien traut aber niemand mehr die Kompetenz zu, die heutigen Probleme auch wirklich in den Griff zu bekommen. So ist 2008 für die Parteien vor allem das Jahr des Mitgliederschwundes gewesen.
Seit Jahresbeginn bis zum November verlor die CDU rund sechseinhalbtausend Mitglieder. Noch drastischer zeigt sich die Entwicklung bei der SPD. Hier betrug der Mitgliederschwund mehr als 17.000 Personen. Schon im Juni hatte die CDU die SPD als mitgliederstärkste Partei überholt. Derzeit zählt sie 530.194, die SPD 522.688 Anhänger. Auch die CSU verlor rund tausend Mitglieder und zählt derzeit etwa 165.000 Mitglieder.

Einen leichten Zugewinn verzeichneten dagegen die kleineren Parteien. Den spektakulärsten Zuwachs erzielte die Linkspartei, die mit 5.000 neuen Mitgliedern nun rund 76.000 Anhänger hat. Die Liberalen wuchsen um 2.000 Personen auf 66.000 Mitglieder, die Grünen stagnierten bei 800 Neuzugängen und nun 45.100 Parteiangehörigen. Insgesamt sind wesentlich mehr Menschen aus Parteien aus-als in sie eingetreten.
Quelle:
http://www.deutsche-stimme.de