infoportal24.org - Infoportal Rhein-Neckar-Main - Die soziale Heimatpartei

28.05.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Auf dem Weg in den EU-Superstaat - Europäische Kommission plant europäischen Arbeitsmarkt

» Zur Hauptseite wechseln

Die anhaltende Euro-Krise hat die Skepsis der europäischen Völker gegenüber dem Brüsseler Moloch nicht gerade gemindert, im Gegenteil, zu keiner Zeit dürfte die Ablehnung gegenüber dem europäischen Projekt einer kleinen, selbsternannten Elite, größer gewesen sein, als in der Gegenwart.
 
Doch obwohl sich eines der Kernprojekte der EU, die gemeinsame Eurowährung, immer offensichtlicher seinem Ende zuneigt, setzt die Politik unbeirrbar ihren Weg in Richtung europäischem Superstaat fort. Neben der Umwandlung einer gemeinsamen Währungs- zur Transferunion, in dem die wirtschaftlich und finanzpolitisch potenten Nordstaaten die Schwächen der Südländer ausbügeln, ähnlich dem Länderfinanzausgleich in der Bundesrepublik, zählt hierzu auch die weitere Ausdünnung der Binnengrenzen. Während der freie Fluss von Waren und Kapital innerhalb der EU längst selbstverständlich ist, scheint die Arbeitsmigration noch nicht die Formen angenommen zu haben, die seitens der Wirtschaftselite gewünscht ist, obwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen in Form der Niederlassungsfreiheit (zu Arbeitszwecken) als Teil der europäischen Grundfreiheiten längst geschaffen wurden.
 
Dem soll nun in Zeiten verstärkter innereuropäischer Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt und vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden drastischen Schrumpfung der europäischen Völker abgeholfen werden. Die Einführung der „Blue Card“ zur vereinfachten Anwerbung und Einbürgerung sogenannter “Hochqualifizierter“ aus Nicht-EU-Ländern war hierfür der erste Schritt. Offensichtlich fürchten die Wirtschaftsverbände, dass zukünftig die“ industrielle Reservearmee“ (Karl Marx) nicht mehr groß genug ist, um die Arbeitsbedingungen weiterhin so bequem diktieren zu können, wie bisher gewohnt. Angesichts geburtenschwacher Jahrgänge der letzten Jahrzehnte und einer wachsenden Unterschicht, die auf dem Arbeitsmarkt aufgrund sozialer Defizite schlichtweg nicht vermittelbar ist, sind jedenfalls Forderungen der Politik nach einem den-Gürtel-enger-schnallen der Arbeitnehmer weitgehend verstummt, wie Wolfgang Schäubles jüngste Einmischung in laufende Tarifverhandlungen exemplarisch zeigt. Arbeitskraft wird in Zukunft nicht mehr wie bisher beliebig vorhanden sein und die Arbeitskraft des Einzelnen daher an Wert gewinnen. Für qualifizierte Arbeitskräfte ist dies nach Jahren der Bescheidenheit ohne Zweifel ein Vorteil.
 
Umso mehr sind die Wirtschaftseliten daran interessiert, das Angebot an Arbeitskraft zu erhöhen. Neben dem erleichterten Zugang von Nicht-EU-Bürgern gehört dazu auch die Ausweitung innereuropäischer Arbeitswanderungen. Auch dies ist in der Bundesrepublik im kleinen längst vorhanden, denkt man an die Abwanderung überwiegend junger Menschen aus der ehemaligen DDR, die große Teile Mitteldeutschlands zu einem sterbenden Land verkommen lassen.
 
Laut einem Bericht des SPIEGEL  (nicht im Netz verfügbar) plant die europäische Kommission die Errichtung einer „Europäischen Arbeitsvermittlung“ als europaweiter Plattform für Stellenangebote, gespeist aus den nationalen Arbeitsagenturen – und vorbehaltlos unterstützt vom Bundesarbeitsministerium unter Ursula von der Leyen. Fast zeitgleich meldet ebenfalls der SPIEGEL (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schuldenkrise-treibt-zuwanderer-nach-deutschland-a-833479.html), dass die Zahl von Einwanderern aus der EU im vergangenen Jahr mit fast 1.000.000 einen Höchststand erreicht hat, eine Entwicklung, die sich wahrscheinlich in Zukunft noch fortsetzen wird, wenn 2013 die Freizügigkeitsbeschränkungen für Rumänen und Bulgaren wegfallen.
 
Was in der veröffentlichten Meinung als Bereicherung verkauft wird, bedeutet unterm Strich, dass die Deutschen künftig nicht mehr nur auf nationaler Ebene mit ihresgleichen, sondern europaweit mit 27 Nationen um die vorhandenen Stellenangebote konkurrieren müssen. Und auch der Druck auf das Sozialsystem, das bereits jetzt den Löwenanteil im Bundeshaushalt ausmacht, wird weiter zunehmen – dank der immer weiter und immer rascher fortschreitenden Aufgabe staatlicher Souveränität an die Brüsseler Kommissare.

Quelle: www.infoportal24.org

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.

Ihre IP-Adresse

23.22.252.150
Benutzername
E-Mail

Emailadresse nur dem Admin anzeigen

Ich möchte über weitere Kommentare zu diesem Beitrag benachrichtigt werden.


Kommentar
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
 
__BITTE_ZAHLENFOLGE_EINGEBEN__
» Zur Hauptseite wechseln
 

Freiheit für alle politischen Gefangenen! Für die Wahrung des Artikel 5 Grundgesetz!
Samstag 25.05.2013 Freiheit für alle politischen Gefangenen! Für die Wahrung des Artikel 5 Grundgesetz! Samstag 25.05.2013 „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (…) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ [So steht es in Artikel 5 Grundgesetz geschrieben]


Gjallarhorn Klangschmiede

Deutsche Opfer, fremde Täter

Erich PrieBke

Volksfront-Medien

 Gefangenenhilfe - Gemeinschaft statt Isolation

Umwelt & Aktiv

Demo-Sanis

Schwarze Fahne

Gegen Stadionverbote

10.03.2012
Filmrückblick zum 1. Südwestdeutschen Kulturtag der JN 2010
 
10.03.2012, Filmrückblick zum 1. Südwestdeutschen Kulturtag der JN 2010
  • Filmrückblick zum 1. Südwestdeutschen Kulturtag der JN 2010
11.11.2011
Rheinwiesenlagerkampagne
 
11.11.2011, Rheinwiesenlagerkampagne
  • Videoclip von Volksfront Medien zur Unterstuetzung der Mobilisierung zur Demonstration in Remagen am 19.11.2011.
04.11.2011
1. Mai - Dokumentation
 
04.11.2011, 1. Mai - Dokumentation
  • Volksfront-Medien hat im Zuge der 1. Mai Kampagne des Nationalen und sozialen Aktionsbündnis 1. Mai eine Dokumentation zum Tag der nationalen Arbeit erstellt. Diese ist in folgende Kapitel aufgeteilt: Kapitel 1: Der 1. Mai in der Geschichte Kapitel 2: Der 1. Mai im deutschen Brauchtum Kapitel 3: Der 1. Mai im geteilten Deutschland Kapitel 4: Der soziale und nationale 1. Mai www.volksfront-medien.org

Gjallarhorn Klangschmiede

Aufkleber Heimattreue Bewegung

Nachrichtenbrief

Tragen Sie hier Ihre Epost-Adresse ein um unseren regelmäßigen Rundbrief zu empfangen

Eintragen Austragen


NPD Rheinland-Pfalz Volksfront-Medien Deutsche Stimme Aktuell


2005 - 2013 © infoportal24.org - Infoportal Rhein-Neckar-Main - Alle Rechte vorbehalten | Impressum
 
Diese Seite wurde 2 mal angezeigt.